Vision und Konzept
Vom Bestand im GIS über Planung und Ausführung bis zurück ins GIS. Wissen, Entscheidungen und Messwerte bleiben in einem Faden, statt bei jeder Übergabe neu zusammengesucht zu werden.
BAUSITE ist meine persönliche Vision: wie Bauwissen von der Bestandsaufnahme bis zur Ausführung verbunden bleiben könnte.
Die Wissensschicht
Was wird möglich, wenn Sprache, Bauwissen und räumliche Modelle zusammenfinden? BAUSITE ist meine persönliche Konzeptarbeit an dieser Frage: Wissen soll im passenden Moment verständlich werden.
Es ist nicht ein Werkzeug für einen Schritt. Es ist dieselbe Schicht, sechs Mal befragt.
Wer dafür geradesteht
Projektleitung und CAD
Meine Erfahrung im Tiefbau prägt die Fragen dieser Konzeptarbeit.
Will Planung, Ausschreibung, Ausführung und Dokumentation zu einem geschlossenen Kreislauf verbinden.
Wenn Sie diese Vision teilen und Freude daran haben, mit KI sauber zu bauen und mitzugestalten: Schreiben Sie mir, info@bausite.ch.
Sprachmodelle laufen inzwischen auf eigener Hardware im Haus. Sie lesen Normen, Pläne und Rapporte, hören zu und antworten, ohne dass etwas das Gebäude verlässt. Ich erkunde, wie daraus eine Wissensschicht werden könnte, die in jeder Bauphase mitdenkt und ihre Fundstelle nennt.
Stimme, Bild und Code greifen ineinander: Ein Rapport wird eingesprochen und landet strukturiert im Projekt. Ein Foto oder eine Punktwolke wird gelesen und mit dem Plan verglichen. Und die Werkzeuge dafür entstehen im Dialog, nicht in einem Pflichtenheft.
Der BIM-Gedanke gehört dazu: Ein Bauteil trägt seine Bedeutung, seine Menge und seine Herkunft mit sich. Verknüpft mit dem Wissen über Normen und Positionen könnte aus dem Modell ein Gesprächspartner werden. Das ist die Vision, an der hier gearbeitet wird.
Was ich untersuche
Die Idee: Die geplante Baugrube entsteht im CAD und kennt ihre Menge selbst. Niemand sucht sie nachträglich zusammen.
Was gebaut wurde, kommt aus der Aufnahme mit dem Handy. Sie darf von der Planung abweichen, sie sagt nur, um wie viel.
Die Vision: Zusammenhänge zwischen Arbeitsschritten und öffentlichen Standards nachvollziehbar machen. Mit Fundstelle, nicht mit Bauchgefühl.
Dieselbe Grube in dreizehn Schritten. Jeder Schritt trägt seine Position aus dem Leistungsverzeichnis. Drehen und zoomen geht mit der Maus.
01
Sie wird konstruiert. Und weil sie konstruiert ist, kennt sie ihre Menge selbst.
02
Vom Aufschneiden des Belags bis zur geschlossenen Strasse. Gerechnet, nicht gefilmt.
03
Einmal durchgelaufen. Keine Bewilligung, kein Pilot, kein Termin mit einem Dienstleister.
04
Aus derselben Aufnahme entstehen Grundriss, Schnitte und am Ende ein Anlagenplan.
05
Die Dokumentation ist der neue Bestand. Beim nächsten Projekt fangen Sie nicht bei null an.
Warum wir täglich über Robotik schreiben
Weil sie alle an derselben Stelle stehen bleiben: es gibt keine Daten, denen eine Maschine trauen kann. Der Mensch entscheidet, gibt frei und haftet. Wir bauen ihm die Zahlen, mit denen er das kann.
Und alles, was dabei entsteht, ist maschinenlesbar gebaut. Ein Schacht trägt seinen Hersteller und sein Material. Eine Baugrube trägt ihre Nummer und ihre Lage. Eine Zahl trägt ihre Herkunft.
Solche Daten entstehen nicht von selbst. Sie entstehen im Planungsalltag, wenn jemand sie sauber anlegt.
Wen wir dabei beobachten